Besser leben mit Dystonie

Dystonie – neue Wege zu mehr Lebensqualität und innerer Stärke

Du lebst mit Dystonie? Du bist nicht allein. Und du musst dich nicht damit abfinden, dass die Erkrankung dein Leben bestimmt.

Dystonie kann das Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Unwillkürliche Muskelbewegungen, Verkrampfungen, Zittern oder ungewöhnliche Körperhaltungen können den Alltag erschweren. Dinge, die früher selbstverständlich waren, werden plötzlich zur Herausforderung. Dazu kommen vielleicht Unsicherheit, Ängste, Frustration, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht mehr so leben zu können wie früher.

Ich weiß, wovon ich spreche. Denn ich leide selbst unter Dystonie.

Ich kenne die körperlichen Herausforderungen, die Unsicherheit und die vielen Fragen, die mit dieser Erkrankung verbunden sein können. Ich weiß auch, wie wichtig es ist, nicht nur die körperlichen Symptome im Blick zu haben, sondern den Menschen als Ganzes.

Deshalb möchte ich meine Erfahrung und meine Arbeit als Stresslesslife-Coach auch Menschen mit Dystonie zur Verfügung stellen.

Dystonie betrifft nicht nur den Körper

Eine chronische Erkrankung kann auch die Psyche stark belasten. Vielleicht kennst du Gedanken und Gefühle wie:

  • Warum passiert das ausgerechnet mir?
  • Wie wird es weitergehen?
  • Was denken andere Menschen über mich?
  • Was ist, wenn die Symptome schlimmer werden?
  • Warum kann ich nicht mehr so unbeschwert leben wie früher?

Manchmal entstehen Ängste vor bestimmten Situationen, Rückzug aus dem sozialen Leben oder ein Gefühl von Hilflosigkeit. Auch belastende Erfahrungen rund um die Diagnose, medizinische Behandlungen oder den bisherigen Krankheitsverlauf können Spuren hinterlassen.

Und nicht selten entsteht zusätzlicher Stress, weil man ständig gegen den eigenen Körper ankämpft.

Genau hier setzt meine Arbeit an.

Was können wir gemeinsam erreichen?

Mein Ansatz richtet sich nicht darauf, dir zu erklären, wie du dich entspannen oder einfach positiver denken sollst. Vielmehr geht es darum, mögliche psychische Belastungen und unbewusste Stressmuster zu erkennen und zu bearbeiten.

Dabei können wir unter anderem an folgenden Themen arbeiten:

Stress und innere Anspannung

Chronischer Stress, innere Antreiber und belastende Gedanken können den Alltag zusätzlich erschweren. Wir schauen, was dich innerlich unter Druck setzt und wie du mehr Ruhe, Sicherheit und Gelassenheit entwickeln kannst.

Ängste und Zukunftssorgen

Angst vor einer Verschlechterung, vor bestimmten Situationen oder vor den Reaktionen anderer Menschen kann sehr belastend sein. Wir arbeiten daran, Ängste zu reduzieren und wieder mehr Vertrauen in dich und dein Leben zu entwickeln.

Traumatische und belastende Erfahrungen

Eine Dystonie-Erkrankung kann mit einschneidenden Erlebnissen verbunden sein. Vielleicht war die Diagnose ein Schock, vielleicht gab es belastende Erfahrungen mit Behandlungen oder Situationen, in denen du dich hilflos gefühlt hast. Solche Erfahrungen können wir behutsam aufarbeiten.

Selbstwertgefühl und Lebensfreude

Du bist mehr als deine Erkrankung! Gemeinsam können wir daran arbeiten, dass Dystonie nicht länger dein gesamtes Denken und Fühlen bestimmt. Ziel ist, wieder mehr Selbstvertrauen, Zuversicht und Lebensqualität zu gewinnen.

Kann sich auch körperlich etwas verbessern?

Diese Frage ist verständlicherweise für viele Betroffene besonders wichtig.

Dystonie ist eine neurologische Bewegungsstörung. Meine Arbeit ersetzt deshalb weder die neurologische Behandlung noch medizinisch notwendige Therapien.

Gleichzeitig wissen wir, dass körperliches und psychisches Erleben eng miteinander verbunden sind. Stress, Angst und innere Anspannung können bei manchen Betroffenen die Symptomatik zusätzlich verstärken.

Wenn es gelingt, solche Belastungen zu reduzieren, kann sich möglicherweise auch das körperliche Befinden positiv verändern. Manche Menschen erleben dadurch weniger innere Anspannung, einen entspannteren Umgang mit ihren Symptomen oder sogar eine Verbesserung einzelner Beschwerden.

Eine solche körperliche Veränderung lässt sich allerdings nicht versprechen. Jeder Mensch und jeder Krankheitsverlauf ist anders.

Was wir aber beeinflussen können, ist dein Umgang mit der Erkrankung und das, was du selbst zu deiner Lebensqualität beitragen kannst.

Ich weiß, wie es sich anfühlt

Als selbst Betroffene weiß ich, dass gut gemeinte Ratschläge wie „Du musst dich einfach entspannen“ oder „Denk positiv“ nicht weiterhelfen.

Ich weiß, dass es Tage gibt, an denen man sich mehr zutraut, und andere, an denen die Erkrankung gefühlt das ganze Leben bestimmt.

Und ich weiß, wie wertvoll es ist, auf jemanden zu treffen, der nicht nur zuhört, sondern auch wirklich nachvollziehen kann, was einen bewegt.

Ich möchte dir keine Wunder versprechen und auch keine unrealistischen Hoffnungen machen. Aber ich bin überzeugt, dass es immer Möglichkeiten gibt, etwas zu verändern – auch dann, wenn eine Erkrankung bleibt.

Mit verschiedenen Methoden aus meiner Arbeit, unter anderem Hypnose, EMDR/Wingwave und weiteren Verfahren zur Verarbeitung emotionaler Belastungen, schauen wir gemeinsam, was dich unterstützt und was für dich persönlich sinnvoll ist.

Du musst nicht alles hinnehmen, wie es gerade ist.

Vielleicht kannst du deine Dystonie nicht einfach hinter dir lassen. Aber du kannst lernen, anders mit ihr umzugehen, Ängste abzubauen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten und wieder mehr innere Sicherheit zu gewinnen.

Vielleicht entdeckst du sogar Möglichkeiten, die du bisher noch gar nicht in Betracht gezogen hast.

Es geht nicht darum, gegen deinen Körper zu kämpfen. Es geht darum, wieder mehr Vertrauen in dich selbst und in dein Leben zu entwickeln.

Wenn du herausfinden möchtest, ob meine Arbeit dich unterstützen kann – übrigens gilt das auch für qndere chronische Erkrankungen-, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch. Unter „Termine“ findest du den Link zur Buchung. 

Stresslesslife – gemeinsam neue Perspektiven entdecken.